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„30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“

 

Am 1. Juli 2020 jährt sich das Inkrafttreten der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik zum dreißigsten Mal. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ erinnert an diesen Jahrestag mit einer dreiteiligen Podcast-Reihe in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft e.V.

Am 1. Juli 1990 übernahm die DDR das wirtschafts- und sozialpolitische System der Bundesrepublik und führte die D-Mark als alleiniges Zahlungsmittel ein. Alle Personenkontrollen an der innerdeutschen Grenze fielen endgültig weg. Mit diesem Tag war die wirtschaftliche und sozialpolitische Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik vollzogen – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur staatlichen Einheit.

Bis zum 3. Juni sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Geschichten, Meinungen und Erinnerungen an die Währungs- Wirtschafts- und Sozialunion  postalisch, per Anruf oder über ein Kontaktformular unter www.deutschland-ist-eins-vieles.de/1-juli einzureichen und sich damit in die Ausgestaltung der Audio-Gesprächsreihe einzubringen. Ziel ist es, die Geschichte und Folgen der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion von 1990 in der ganzen Vielfalt sichtbar zu machen.

Kern der drei Podcasts bilden Diskussionsrunden zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlern sowie Zeitzeugen zur Geschichte und den Folgen der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion von 1990. Dabei liegt der regionale Schwerpunkt auf den Gebieten Berlin/Brandenburg, Sachsen und dem Ruhrgebiet. Die fertigen Podcasts werden ab dem 29. Juni unter anderem auf der Jubiläumswebseite der Kommission sowie auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft veröffentlicht.

Hintergrundinformationen zum Jubiläumsjahr und zur Kommission
Das Jubiläum „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ soll in diesem Jahr als ein für ganz Deutschland einendes Jubiläum begangen werden. Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung die Kommission unter Vorsitz von Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D., eingesetzt und im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eine Geschäftsstelle der Kommission eingerichtet.

Die Kommission reflektiert den bisherigen Transformations- und Vereinigungsprozess, um daraus Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung der Deutschen Einheit zu ziehen, und hat sich auf wichtige Meilensteine des Jubiläumsjahres „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ verständigt.

Die Arbeit der Kommission wird durch die Geschäftsstelle 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt.

BPA / Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat / 25.05.2020

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