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Entwicklung der Auftragseingänge / Entwicklung der Produktion

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat März 2020

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 15,6 % gesunken. [2] Besonders betroffen waren die Produzenten von Investitionsgütern mit einem Minus von 22,6 %. Die Ordereingänge bei Konsum- und Vorleistungsgütern gingen um 1,3 % bzw. 7,5 % zurück. Der Rückgang ergab sich in ähnlicher Größenordnung aus dem In- und aus dem Ausland (-14,8 % bzw. -16,1 %). Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen verringerten sich die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe nahezu genauso stark (-15,5 %).

Aufgrund des guten Einstiegs in das Jahr 2020 ergab sich im ersten Quartal insgesamt gegenüber dem Vorquartal lediglich ein Rückgang der Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,7 %.

Im Zuge des weltweiten Konjunkturschocks durch die Corona-Pandemie sowie der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung sind die industriellen Auftragseingänge im März drastisch eingebrochen. Es ist von kräftigen Produktionsrückgängen ab März wegen Corona auszugehen.
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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. Mai 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

06.05.2020

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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe – Berichtsmonat März 2020

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März im Vergleich zum Vormonat um 9,2 % gesunken. [2] Dabei schränkte die Industrie ihren Ausstoß um 11,6 % ein, während das Baugewerbe ihre Produktion um 1,8 % erhöhte.

Im ersten Quartal wurde die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,2 % zurückgefahren. Der Rückgang in der Industrie fiel kräftiger aus (-2,4 %), wobei der Ausstoß des Maschinenbaus und der Kfz-Industrie besonders stark zurückging (-3,9 % bzw. -9,6 %). Im Bereich der Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen wurde die Produktion demgegenüber deutlich erhöht (+3,6 % bzw. +2,2 %). Auch die Bauproduktion wirkte im ersten Quartal noch stützend und wurde um kräftige 5,5 % ausgeweitet.

Angesichts des guten Einstiegs in das Jahr 2020 fällt der mit der globalen Corona-Krise ausgelöste Rückgang der Produktion im ersten Quartal noch gemäßigt aus. Vom Shutdown war die zweite März-Hälfte betroffen. Es ist von einem nochmals deutlich stärkeren Produktionseinbruch im April auszugehen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. Mai 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

07.05.2020

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

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