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Dienstag, September 22, 2020
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Krisenmanagement in Zeiten von Corona / Die Kontaktstelle Lieferkette

Unter der Leitung der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft tauschen sich die Tourismusminister der EU heute in einer Videokonferenz zur Lage der Tourismuswirtschaft aus. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den bereits ergriffenen Unterstützungsmaßnahmen für die Branche sowie dem Bedarf an weiteren Maßnahmen.

Für Deutschland nimmt der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Thomas Bareiß an der Videokonferenz teil: „Der COVID-19-Ausbruch hat die Tourismuswirtschaft in der Europäischen Union einbrechen lassen. Eine Vielzahl von Branchen ist davon betroffen. Über 3 Millionen Menschen sind in Deutschland im Tourismus beschäftigt. Die Reisewirtschaft und der Tourismus spielen in allen Teilen Deutschlands eine große Rolle. Nicht nur den Hotels und Restaurants fehlen die Touristen, sondern auch den Souvenirläden, den Busunternehmen und den Reiseführern. Wir brauchen jetzt eine Strategie für einen gemeinsamen Neustart des Tourismussektors in der EU. Denn ich wünsche mir, dass die Menschen möglichst bald wieder die Vielfalt Europas erleben können.“

In Deutschland hat die Bundesregierung ein umfassendes branchenoffenes Hilfsprogramm aufgelegt, das auch den Unternehmen der Tourismusbranche offensteht. Die Bundesregierung hat des weiteren entschieden, den Mehrwertsteuersatz für Speisen in Gaststätten befristet für ein Jahr auf 7 Prozent zu senken. Zur Kostenerstattung bei stornierten Pauschalreisen ist die Bundesregierung mit allen relevanten Beteiligten im Gespräch und setzt sich für eine praktikable Lösung ein, die auch die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher angemessen berücksichtigt.

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Bundeskontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten eingerichtet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“ eingerichtet. Ziel ist, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert. Die Einrichtung einer solchen Kontaktstelle wurde in der Schaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 15. April beschlossen.

Die Kontaktstelle Lieferkette dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen. Die Kontaktstelle behandelt sowohl Probleme bei der Herstellung und Lieferung von Zuliefererprodukten als auch der allgemeinen Rohstoffversorgung. Zudem ist ein Kommunikations- und Lösungsnetzwerk mit Bundesministerien, Länderwirtschaftsministerien und Verbänden errichtet worden, um zeitnah und fallspezifisch handeln und Erfahrungen schnell austauschen zu können.

Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die Emailadresse kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) / 27.04.2020

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