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Montag, September 28, 2020
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Unternehmensgründungen / Bahnindustrie / Geologiedatengesetz

Unternehmensgründungen in Deutschland 2019 auf höchstem Stand seit 20 Jahren

Die Gründungsquote in Deutschland lag 2019 laut dem heute veröffentlichten Global Entrepreneurship Monitor (GEM) auf dem höchsten Stand seit dem Beginn der Erhebungen vor 20 Jahren. Danach liegt die Gründungsquote in Deutschland bei 7,6 Prozent. Dieser Anteil der Bevölkerung Deutschlands im Alter zwischen 18 und 64 Jahren hat innerhalb der letzten dreieinhalb Jahre ein Unternehmen gegründet oder sich zum Zeitpunkt der Befragung aktiv mit einem eigenen Gründungsvorhaben beschäftigt.

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Thomas Bareiß dazu: „Die Daten des Global Entrepreneurship Monitors zeigen, dass wir in Deutschland einen Kulturwandel hin zu mehr unternehmerischer Selbstständigkeit erleben. Diesen Unternehmergeist gilt es gerade auch während der Zeit der wirtschaftlichen Herausforderungen aufgrund des Corona-Virus aufrecht zu erhalten. Die kurzfristig bereit gestellten Förderprogramme von Bund und Ländern bieten wichtige finanzielle Hilfestellungen für neugegründete und junge Unternehmen.“

Besonders hervorzuheben ist das insgesamt positive Gründungsklima in Deutschland: 63 Prozent der Deutschen würde die Angst vor dem Scheitern nicht vom Schritt in die Selbstständigkeit abhalten. Deutschland belegt damit Platz 7 in der Rangliste der 33 einkommensstarken Staaten, die von Südkorea und Norwegen angeführt wird.

Der neue GEM-Länderbericht Deutschland ist in Kooperation zwischen dem RKW Kompetenzzentrum und dem Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover entstanden. Die Ergebnisse des neuen Länderberichts basieren auf Befragungen von 154.991 Bürgerinnen und Bürgern in 50 Staaten (davon 3.002 in Deutschland) sowie von 2.315 Gründungsexpertinnen und Gründungsexperten in 54 Staaten (davon 66 in Deutschland). Der Bericht steht unter http://rkw.link/gem2020 zur Verfügung.

Die Bundesregierung unterstützt Gründerinnen und Gründer in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage mit einem umfassenden Schutzschirm. Die darin enthaltenenen Hilfsprogramme sind branchenoffen und richten sich an Unternehmen jeglicher Größe. Für Start-ups hat das Bundeswirtschaftsministerium ein spezielles Hilfspaket aufgelegt, mit dem Wagniskapitalfinanzierungen unterstützt werden sollen.

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Bundesminister Altmaier und VDB-Präsident Fohrer danken den Beschäftigten in der deutschen Bahnindustrie – Eine starke Bahnindustrie hilft dem wirtschaftlichen Wiederhochlauf nach der Krise

In Zeiten der Krise wird die Bedeutung der Schiene deutlicher denn je. Gerade über die Schiene werden mit wenig Personal bei strengen Gesundheitsmaßnahmen Fahrgäste, wichtige Rohstoffe, Lebensmittel und medizinische Erzeugnisse sicher befördert. Das Rückgrat einer sicheren Grundversorgung bilden auch die Beschäftigten der Bahnindustrie, die jetzt für eine stabile Ersatzteillieferung, Wartung, Service, digitale Komponenten und die nötige Produktion einstehen. Industrielle Strukturen in Deutschland zu sichern – das ist jetzt wichtig und zugleich die Basis für einen kraftvollen Hochlauf nach der Krise.

Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier: „Eine starke Bahnindustrie ist wichtig für unseren Wirtschaftsstandort. Das gilt in der aktuellen Krise und vor allem auch für die Zeit danach, wenn die Konjunktur und der Waren- und Personenverkehr wieder an Fahrt aufnehmen. Auch Themen wie die CO2-arme Mobilität und eine moderne Infrastruktur werden dann wieder in den Vordergrund rücken. Deshalb kommt es jetzt darauf an, die Wertschöpfungsketten, Unternehmen und Arbeitsplätze in Deutschland möglichst unversehrt zu erhalten, um nach der Krise gemeinsam mit voller Kraft durchstarten zu können. Mit diesem Ziel hat die Bundesregierung einen großen Rettungsschirm für Unternehmen aller Größen und Branchen gespannt.“

Bundesminister Altmaier und Michael Fohrer, Präsident des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V., danken allen Beschäftigten der Bahnindustrie in Deutschland, die sich bei striktestem Gesundheitsschutz außerordentlich erfolgreich für die Gesellschaft engagieren. Kleine, mittlere und große Unternehmen wüssten um ihre wichtige Verantwortung. Deutschland könne sich auf seine Bahnindustrie verlassen.

„Wirtschaftliche Konjunktur braucht die Schiene. Investitionen in nachhaltige Mobilität, haben einen sofortigen Hebel: Die Digitalisierung des Netzes und der Züge, die Modernisierung der Infrastruktur, ein Innovationsbonus für Zero-Emission-Züge. Denn eine starke Bahnindustrie wird nach der Krise auch starker Konjunkturmotor sein.“, so Fohrer. Klimaschonende Mobilität müsse auch morgen „made in Germany“ und „made in Europe“ sein.

Bundestag beschließt Geologiedatengesetz

Der Bundestag hat heute den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf des Geologiedatengesetzes beschlossen. Das Geologiedatengesetz löst das veraltete Lagerstättengesetz aus dem Jahr 1934 ab.

Die Neuregelung enthält erstmals eine Pflicht der zuständigen Behörden, geologische Daten zu sichern. Sie vereinheitlicht darüber hinaus die Pflichten zur Übermittlung geologischer Daten im gesamten Bundesgebiet. Weiterhin regelt der Gesetzentwurf die öffentliche Bereitstellung geologischer Daten nach einem zeitlich gestuften Fristenmodell. Dementsprechend sollen auch geologische Daten, die aus kommerziellen Untersuchungen stammen, nach dem Ablauf bestimmter Fristen öffentlich bereitgestellt werden.

Die Bundesregierung schafft mit diesem neuen Modell Rechtssicherheit und sorgt für einen angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen an Daten des geologischen Untergrunds einerseits sowie dem Schutz berechtigter Unternehmensinteressen andererseits. Das Anliegen einer transparenten Standortauswahl für ein Endlagerung hochradioaktiver Abfälle findet im Gesetz besondere Berücksichtigung.

Geologische Daten werden für zahlreiche Aufgaben des Bundes und der Länder benötigt. Sie sind notwendig für die Untergrundplanung, die umweltverträgliche Nutzung des Untergrunds und die Untersuchung und Bewertung geologischer Gefahren sowie anthropogen verursachter Schäden. Zudem sind geologische Daten zentral für die Suche und Auswahl eines Standortes für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle.

Der Bundesrat muss dem Gesetz zustimmen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) / 23.04.2020

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