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Montag, September 28, 2020
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Greenpeace: Datteln 4 stoppen

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Trotz Kohleausstiegsbeschluss soll im Sommer noch ein weiteres Steinkohlekraftwerk ans Netz gehen: Datteln 4. In Zeiten der Klimakrise ein unverantwortlicher Schritt. Wir fordern: Schluss mit Kohle! Datteln 4 darf nicht ans Netz.

Liebe Leserinnen und Leser

Ende Januar hat die Bundesregierung ein blamables Kohlegesetz auf den Weg gebracht: Damit gibt es zwar endlich einen Fahrplan, wie und wann die gigantischen Klimakiller nach und nach stillgelegt werden. Das Gesetz sieht aber vor, dass deutsche Kohlekraftwerke noch weitere 18 Jahre die Erderhitzung befeuern. Und statt den Kohleausstieg sofort zu starten, soll im Sommer mitten im Ruhrgebiet sogar noch ein weiteres Kohlekraftwerk in Betrieb gehen: Datteln 4.

Es macht mich fassungslos, dass die Bundesregierung, entgegen aller Warnungen der Klimawissenschaft und den Empfehlungen der Kohlekommission, grünes Licht für diesen Klimakiller gegeben hat! Wir stecken mitten in der Klimakrise, die Erde hat sich im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bereits um 1°C erhitzt.

Selbst wenn die Bundesregierung, wie angekündigt, im Gegenzug ältere Steinkohlekraftwerke früher als geplant abschalten lässt, wird der CO2-Ausstoß durch die Inbetriebnahme von Datteln 4ansteigen. Das ist unverantwortlich!
Deutschland muss bis 2030 komplett aus der Kohle aussteigen. Wir müssen jetzt dringend Kohlekraftwerke abschalten, statt ein weiteres ans Netz zu nehmen.

Jetzt Datteln 4 stoppen

Mehrheit ist gegen Datteln 4

gp2Eine repräsentative Umfrage desMeinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag von Greenpeace hat gezeigt, dass 68 Prozent der Befragten, die Inbetriebnahme von Datteln 4 ablehnen. Die Bundesregierung hat somit klar gegen den Willen einer Mehrheit der Bevölkerung gehandelt, indem sie grünes Licht für Datteln 4 gegeben hat. 

 

Finnischer Konzern Fortum kann Datteln 4 stoppen

Es ist noch nicht zu spät, Datteln 4 zu stoppen. Hauptanteilseigner des Datteln-Betreibers Uniper ist der finnische Staatskonzern Fortum – der seinen aktuellen Anteil an Uniper von 49,99 Prozent Ende März auf 70,5 Prozent erhöht. Damit hat Fortum die Macht, Datteln 4 zu stoppen und Uniper zu einem zukunftsfähigen Konzern umzubauen.

Und auch die finnische Regierung hat dabei ein Wörtchen mitzureden. Denn dem finnischen Staat gehören wiederum 51 Prozent des Konzerns Fortum. Finnland hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2029 möchte Finnland aus der Kohle aussteigen und bis 2035 komplett treibhausgasneutral wirtschaften. Das ist vorbildlich!

Umso unverständlicher ist es für mich, dass die finnische Regierung und ihr Staatskonzern Fortum zustimmen, dass in Deutschland noch ein weiteres Kohlekraftwerk ans Netz geht.

Wir müssen jetzt aus der Kohle aussteigen. Greenpeace hat sich deshalb ein klares Ziel gesetzt: Datteln 4 darf nicht in Betrieb gehen!

Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung: Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition an den Fortum-Konzernchef Pekka Lundmark und fordern Sie ihn auf, Datteln 4 zu stoppen:

Jetzt Datteln 4 stoppen

Mit freundlichen Grüßen,

gp3

 

Lisa Göldner
Kampaignerin für Klima

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