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China, Myanmar und Kiribati: Reise- und Sicherheitshinweise

aaChina:

Ausgehend von der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei tritt seit Dezember 2019 die akute Atemwegserkrankung COVID-19 auf, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Seit Januar 2020 breitet sich die Erkrankung auch in anderen Ländern aus. Die WHO deklarierte am 30. Januar 2020 eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC). Das Infektionsrisiko für deutsche Reisende in der Provinz Hubei wird als hoch eingeschätzt.

Die chinesischen Behörden haben seit 23. Januar 2020 für Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei Reisebeschränkungen erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus, Fähre oder Auto ist dort nicht möglich. Auch andere Provinzen Chinas haben Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit unterschiedlichen Ausmaßes verhängt, insbesondere in der Provinz Zhejiang. Allgemein ist derzeit mit erheblichen Einschränkungen der Mobilität innerhalb Chinas zu rechnen. Bei Ein- und Ausreise wie auch bei Kontrollen bei Überlandreisen im Land sind Fieberkontrollen möglich; bei Symptomen ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen. China hat in den vergangenen Tagen seine Quarantänebestimmungen verschärft, u.a. gilt für Peking eine 14-tägige Quarantänezeit. Reisende, die aus Deutschland über einen internationalen Flug in Peking eintreffen und sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in China aufgehalten haben, fallen nicht unter die 14-tägige Quarantäne und können sich in Peking ohne räumliche Beschränkung aufhalten. Erfolgt die Einreise nach Peking aus einem anderen Gebiet Chinas, ist die 14-tägige Quarantänefrist einzuhalten. Diese kann zuhause oder in einem Hotel erfolgen.

Nachbarländer, darunter Russland, haben Grenzübergänge vorübergehend geschlossen, viele Fluggesellschaften haben den Flugverkehr zunächst eingeschränkt oder eingestellt.

Durch die enorme Beanspruchung des Gesundheitssystems kann es zu Einschränkungen bei der allgemeinmedizinischen Versorgung kommen.

Aufenthalte in China wirken sich auf Einreisemöglichkeiten in zahlreiche andere Länder aus, bei USA z.B. bei Aufenthalten innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise.

  • Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt.
  • Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf weiteres abgeraten.
  • Sollten Sie sich in China aufhalten, erwägen Sie in Anbetracht der zunehmenden Einschränkungen Ihre vorübergehende bzw. vorzeitige Ausreise.
  • Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste
  • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.
  • Halten Sie zu möglichen Änderungen im Flugplan engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Lassen Sie sich vor Reisen mit dem aktuellen Nordhalbkugelimpfstoff gegen Influenza impfen. Eine Influenza-Impfung kann zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle beitragen.
  • Beachten Sie bei beabsichtigten Reisen in andere Staaten im Anschluss an Aufenthalte in China die aktuellen Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer.

 

Myanmar:

Wegen des Coronavirus COVID-19 ist die Grenze zu China geschlossen. Die Einreise ist weder auf dem Landweg noch per Flugzeug möglich. Der Flugverkehr mit China wurde eingestellt. Diese Maßnahme ist zunächst befristet bis Ende Februar 2020.
Es muss damit gerechnet werden, dass es auch in Myanmar zu Coronavirus-Infektionen kommt, siehe Gesundheit. Das örtliche Gesundheitssystem dürfte nicht über die Möglichkeiten zur adäquaten Behandlung einer akuten Coronavirus-Erkrankung verfügen. Im Krankheitsfall wird keine Fluglinie (Verdachts-) Fälle auf Coronavirus mitnehmen. Sie könnten dann nur, sofern keine örtliche Quarantäne verhängt wird, mit speziellen Rettungsflügen außer Landes gebracht werden. Bangkok und Singapur nehmen aktuell keine COVID-19 Patienten auf.

  • Erkundigen Sie sich ggf. bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung Myanmars vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisevorschriften und setzen Sie sich vor Reiseantritt mit Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung.
  • Schließen Sie für die Dauer des Aufenthaltes unbedingt eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.

 Kiribati:

Alle Reisende, die aus einem Land mit laufender Übertragung des Coronavirus, siehe Gesundheit, kommen, müssen 14 Tage in einem Land frei vom Covid-19 verbringen und ein ärztliches Attest bei Einreise vorlegen. Dies betrifft nach Auskunft der Behörden Kiribatis derzeit Reisende mit Voraufenthalt in Deutschland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Australien, Ägypten, Vereinige Arabische Emirate, China, Singapur, Korea, Japan, Malaysia, Vietnam, Thailand und die USA. Reisende, die vor Ablauf der 14-Tage-Frist eintreffen, müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Zurückweisung rechnen.

  • Erkundigen Sie sich ggf. bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung Kiribatis vor Reiseantritt zu den aktuellen Einreisebestimmungen und setzen Sie sich ggf. vor Reiseantritt mit Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung.

19.02.2020

Auswärtiges Amt

 

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