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Montag, Oktober 19, 2020
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Interview mit dem Hamburger Schriftsteller Süleyman Deveci

– Wie würden Sie sich beschreiben, also was sind Sie für ein Autor? Ein kurdischer, türkischer, deutscher oder Einwandererautor? Wo sollte man Sie platzieren? Warum?

Ach dieses Kategorisieren zu müssen und gleich in irgendwelche Schubladen reinstecken zu wollen. Warum eigentlich? Ich bin ein Hamburger Autor und habe hier meine Redakteurausbildung abgeschlossen, Erfahrungen mit dem Journalismus gemacht, Literaturkreise aufgebaut und alle meine Werke geschrieben, veröffentlicht und den Lesern bekannt gemacht. Ich schreibe meine Texte und Manuskripte mal auf Deutsch, mal auf Türkisch. Wie es ankommt, was meine Inspirationen mir sagen, wohin sie mich führen und leiten.

Im Grunde genommen ist es mir Wurscht wohin sie mich platzieren oder wo sie mich sehen wollen. Mir geht es um Erzählen und weil ich eine ganze Menge noch zu erzählen habe, schreibe ich. Mal auf meiner Blogseite, mal hier und da. Mittlerweile sind so viele fertige oder halbfertige Manuskripte entstanden, ich weiß selbst nicht mehr wohin damit. Die Veröffentlichungen habe ich aber zurzeit pausiert. Falls ich einen anständigen Verlag finde, kann ich mit Veröffentlichungen weitermachen.

Ich kann kein Kurdisch, nicht mal drei Sätze kann ich weder schreiben noch sprechen. In Ankara bin ich geboren, aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Meine intellektuelle Sprache ist Türkisch. Daher kann und will ich gerne weiterhin auf Türkisch schreiben. Lange Zeit habe ich das Deutschschreiben pausiert, in letzter Zeit aber macht es mir wieder genauso viel Spaß. Ich bezeichne mich selbst als einen Künstler, der seine Kunst durchs Schreiben hervorbringt. Was für eine Sprache es ist, darüber mache ich mir ehrlich gesagt nicht zu viele Gedanken. Mit Migrationshintergrund sind wir alle abgestempelt. Ob wir Flüchtlinge oder seit über zwanzig-dreißig Jahren deutsche Staatsbürger sind, spielt keine Rolle. Egal ob Sie Sozialhilfe beziehen oder wie beim Fall Özil ein weltbekannter Prominenter und Millionär sind.

Ich wünsche mir sehr, dass man unsere Werke, Arbeiten, Beschäftigungen und Themen anschaut. Warum diese Fokussierung der Herkunft? Die Sprache der Erzählung ist universell. Ich finde sie wieder, egal in welcher Sprache das Buch geschrieben wurde. Wohin ich gehöre und in welche Kategorien ich besser passe, sollte der Leser, wenn er danach Bedürfnisse hat, selbst entscheiden.

– Was schreiben Sie eigentlich, worüber am meisten, was hätten Sie gerne geschrieben?

Ich schreibe regelmäßig Kurzgeschichten, Buchrezensionen, Filmkommentare und Kritiken, Essays, Romane. Über Gott und die Welt schreibe ich. Im Ganzen schreibe ich über alltägliches deutsches Leben und Menschen. Über die kurdische Bewegung schreibe ich einen Flussroman, als mein erstes und letztes politisches Werk bezeichne ich es. Was eigentlich gute Literatur beschäftigt und behandelt sind meine Themen, das kann ich dazu sagen.

Gerne hätte ich die historischen Romane geschrieben, aber weil es so viele Recherchezeit braucht und ich die nicht habe, verschiebe ich solche Projekte in unbekannte Zukunft. Sonst bin ich froh, dass ich weiterhin Kurz- oder Langgeschichten schreiben kann.

– Was für Probleme begegnen Sie bei Ihren Autorentätigkeiten? Wie bewältigen Sie diese Probleme oder wie gehen Sie damit um?

Natürlich ist die Zeit ein großes Problem. Man darf nicht vergessen, dass auch ich mein Brot wie viele andere Kollegen nicht nur mit dem Schreiben verdiene. Um auf meine Kosten aufzukommen muss ich anderen Tätigkeiten nachgehen, was mit meinem Hauptberuf eigentlich nichts zu tun hat. Angenommen man hat ein Projekt bis zum Ende gebracht. Dann findet man welchen Verlag, der bereit wäre sich überhaupt für neue Manuskripte zu interessieren. Der Markt ist so voll, jeder Verlag bekommt wöchentlich hunderte von Manuskripten, bis einer mich entdeckt, dauert es wahrscheinlich bis zum nächsten Leben. Das heißt, ich schreibe an die Zukunft. Wann und wie der Leser diese Werke lesen wird, ist mir ein Fragezeichen. Also habe ich dabei leider keinen positiven Gedanken. Ich muss eingestehen, dass es mich nicht mehr stört, denn ich schreibe ja im Ganzen für mich allein.

Wie ich mit diesem Problem umgehe, früher habe ich so viel dagegen gekämpft, so viel Wert drauf gelegt, dass meine Werke veröffentlicht werden sollten usw. Zurzeit ist es von keiner großen Bedeutung. So viele Bücher sind auf dem Markt, wer was liest, was geschrieben wird, vor allem was darunter verstanden wird, ist nicht mehr lustig. In solchen chaotischen Zuständen meine kleine Energie umsonst zu vergeuden, kann ich mir nicht leisten. Daher konzentriere ich mich mehr aufs Schreiben als Veröffentlichen. Ob das Problem gelöst oder nicht gelöst wird, ich werde nicht aufhören meine Schreibgeschwindigkeit und -gewohnheit runterzuschalten.

– Sie sind der Ideengeber und Mitbegründer unserer Seite, in diesem Sinne können Sie uns ein allgemeines Bild darüber geben? Das heißt wie sehen Sie „Pirtûk û Wêje“, was wurde bis jetzt getan, was könnte besser gemacht werden?

Das kurdische Volk ist auf der ganzen Erde verstreut. Daher zeigen auch die Klickzahlen aus den Besucherländern und die Anbieteranalytiker, was und wie viel wir bewegen. Aus über 160 Länder besuchen uns Menschen, ob es alle Kurden sind, warum nicht? Wer sonst würde sich über die kurdische Bücher und Literatur interessieren? Pirtûk û Wêje heißt ja „Bücher und Literatur“, dieses hoch-politisierte Volk braucht das auch, wer die Seiten regelmäßig besucht, weiß ganz genau wie reich, alt und unterhaltsam wir bzw. kurdische Sprache und Literatur sind. Es gibt so viele Internetseiten über Kurden, aber leider beschäftigen sich so wenige mit den Büchern und der Literatur dieses Volkes.

Um diese Lücke auszufüllen kamen wir zur Welt. Wir sind mittlerweile zwei Jahre alt geworden. Stammautoren, Gastautoren kommen und gehen. Wir versuchen in fünf Sprachen weiterhin zu existieren, wie lange noch das ganze dauern wird, das wird uns die Zeit zeigen. So lange das Interesse und die Besucher bzw. Leser da sind, machen wir weiter. Wir haben keine große Sprüche und Ziele. Wir wollen Literatur machen, Bücher und Literatur bekannt machen. Die Kurden brauchen Literatur so sehr wie jedes andere Volk. Außerdem sage ich seit Jahrzehnten immer das gleiche, die Politiker sollen ihre Politik machen, die Künstler ihre Kunst.

– Wie sehen Sie heutige kurdische Literatur?

Obwohl ich die Sprache nicht beherrsche, kann ich laut meiner Beobachtungen und Recherchen sagen, dass sie so fruchtbar ist. Tagtäglich werden neue Bücher veröffentlicht. Die Anzahl der Romane und Erzählungen steigen hoch. Früher schrieben die Kurden nur noch Sachbücher, meistens Erinnerungen, Biografien oder halbwissenschaftliche Werke. Mittlerweile aber sind so viele fiktive Erzählungen entstanden, die Neugierigen können ruhig unsere Seiten besuchen und sich selbst ein Blick verschaffen. Es gibt Schriftsteller, die über 20-30 Werke geschrieben haben. So viele fleißige, schöpferische Geister sagen mir, dass die Zukunft auf der Kurdenseite ist. Aber über die Inhalte, besonders die Qualität der Inhalte kann ich wegen meines Sprachdefizits nichts sagen.

– Was können Sie unsere Leser über die türkische Literatur sagen?

Eigentlich was ich sagen will, gilt auch für die kurdische Literatur: Im Lande herrscht seit mehr als 40 Jahren ein Krieg, der über 50 Tausend Menschenleben gekostet hat. Die wirtschaftlichen Ausgaben sind über 500 Milliarden Dollar sagt man. So viele Leiden, Toten, Betroffenen. Das ganze Land von oben bis unten ist von diesem Krieg betroffen. Tagtäglich sterben Menschen, die mittlerweile nicht mal Nachrichtenwert haben.

So viel findet in der gängigen Literatur kaum Platz. So viele schweigenden Federn, wer bisschen seine Stimme erhöht, wird sofort zum Schweigen gebracht. Wenn die Literatur diesen Krieg nicht stoppen wird, was sonst? Wer wird die Krankheiten, Leiden, Tränen und Schmerzen heilen wird, außer Literatur? Keiner. Damit will ich sagen, dass die gegenwärtige türkische Literatur so tut, als ob im Lande alles in Ordnung wäre. Diese Generation nenne ich die Peinlichkeitsgeneration der türkischen bzw. türkischsprachigen Literatur von diesem Jahrhundert. Man darf nicht vergessen, dass genauso wie die Feigheit auch der Widerstand sehr ansteckend ist. Ein Funke, ein kleines Feuer würde die ganze Generation zur Bewegung bringen.

Damit will ich aber nicht alle Autoren und Schriftsteller in den gleichem Topf reinwerfen. Es gibt auch ehrenvolle, unbeugsame Federn, die dafür genug gelitten haben und immer noch leiden. Diese Gruppen, das sind die Gewissen des Volkes und Stimmen des Friedens. Wenn sie auch ein paar und sehr leise sind. Es wäre schön in deren Werke einen Blick zu werfen, was und worüber und wie sie schreiben. Stattdessen redet man über Haut- oder Haarfarbe. Wie primitiv und unzeitgemäß es ist.

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– Was ist mit der deutschen bzw. Einwandererliteratur? Was hätte, sollte, könnte man besser tun?

Sie stellen ja eigenartige Fragen. Als ob ich der Literaturpapst wäre. Über die einheimische Literatur kann bzw. will ich nicht zu viel sagen. Egal in welche Richtung ich mich bewege, ich sehe nur noch Krimis, Bestseller, Thriller oder richtig Fach- und Sachbücher. Gute Literatur braucht dieses Volk genauso wie wir. Ich vermisse und suche sie, hoffe sehr irgendwann diese zu finden. Ich nehme an, dass es mit dem Wohlstand dieser Gesellschaft zu tun hat. Keine Ideale, keine Ziele, keine Perspektive und Lebensfreude. Ein sehr gelangweiltes Volk, wenn sie Schuldige suchen, schauen sie nie an die Macht sondern den nächstgelegenen Schwachen, das sind zurzeit Asylsuchenden. Nicht die Kriegstreiber, Waffenhändler, die Regierungen haben Schuld daran, sondern arme, mittellose Menschen, die ihre Heimat und Mitmenschen verlassen, als ob aus Jux und Tollerei, nur um im Mittelmeer ihren Leben zu verlieren. So denkfaul wurden sie gemacht.

Über die Einwandererliteratur möchte ich nicht zu viel sagen. Gehen und fragen Sie sogar den Literaturexperten dieses Landes. Ihnen wird nur noch Blödsinn erzählen, weil sie unter Einwandererliteratur nur noch Flüchtlinge verstehen. Sicherlich wird es eines Tages auch Menschen geben, die diese Prozesse in ihren Werken bearbeiten werden. Eine genauere Definition zu geben wäre völlig daneben. Es gibt Menschen in diesem Lande, die mit ihrer Muttersprache Literatur machen, aber es gibt wiederum auch Menschen mit Migrationshintergrund, die sogar auf Deutsch Literatur machen.

Egal was die gängige Literaturszenen und Autorität sagt und tut, wir schreiben weiter. Mehr oder weniger haben wir auch unsere Leserschaft und Interessenten. Vielleicht nicht meine Generation, aber irgendwann werden solche Autoren und Literaten auch ernst genommen und nachgeforscht. Die Hoffnung stirbt als letztes.

– Als wir letztes Jahr ein ähnliches Interview geführt haben, waren Sie mit der Gründung einer Literaturplattform beschäftigt. Wie ist es gelaufen, was können Sie uns darüber sagen?

Man darf nicht vergessen, die erste Aufgabe eines Schriftstellers ist es seine Texte zu schreiben, nicht irgendwelche Literaturkreise oder Ähnliches zu gründen. Allein in Hamburg und Umgebung leben über sechzig Autoren aus der Türkei und Kurdistan. Wussten Sie, dass in Hamburg nur etwa achtzig russische Magazine oder Hefte erscheinen? Keiner kümmert sich um solche Angelegenheiten. Sie haben eine komische Behörde, die immer noch nach einer 40-50 Jahre alten Denkweise Kultur machen versucht. Über die Spaltung der Gesellschaft, geschweige der Parallelgesellschaft wissen sie gar nichts. Für diese Kreise existiert nichts außer das, was auf Deutsch geschrieben worden ist. Wiederum auf dieser Seite ist es auch nicht viel anders. Wer Deutsch liest oder sich in diesem Wasser bewegt, wird fast als Verräter oder Außenseiter abgestempelt. Man macht über das Wort Integration schon längst schmutzige Witze.

Um diese Entwicklungen zu stoppen oder versuchen sie zu steuern, habe ich einige Male neue Projekte entwickelt. Mal mit Autoren, mal bin ich darunter auch mit Künstlern zusammengekommen. Nach einer Weile sah ich offensichtlich, dass jeder der sich daran beteiligte andere Interessen und Erwartungen hatte als ich. Dann trennte ich meine Wege sofort und beendete die Projekte. Beim letzten Mal wollte ich ganz was anders ausprobieren. Nur mit den Literaturliebhabern und Bücherinteressierten wollte ich etwas schaffen. Sehr gut gestartet, aber nach einer Weile blieben 2-3 übrig. Obwohl es abgemacht war sich einmal im Monat zu treffen, war es für viele nicht möglich.

Stellen Sie sich vor, als Autor gebe ich mir so viel Mühe und opfere meine Zeit um etwas konstruktives auf die Beine zu bringen. Manche denken als ob es meine einzige Sorge und Beschäftigung wäre. Das ist auch gescheitert, bzw. wurde auf unbekannter Zeit verschoben. Ich muss eingestehen das es mir die Augen geöffnet hat, damit ich meine persönliche Blogseite wieder ins Leben gerufen habe. Das sind alles Erfahrungen und Erlebnisse aus denen ich nur gelernt habe. Ich habe in meinem Gedankenversteck weitere ähnliche Projekte, aber die Umstände sind noch nicht reif genug. Beim nächsten Mal werde ich sicherlich die einheimischen Autoren miteinbeziehen.

– Sie haben eine Blogseite, wie geht es damit weiter? Was schreiben Sie und warum schreiben Sie dort?

Als ich das Stolpern der Plattform sah, war ich schon längst auf der weiteren Suche. Deutsche Autorenkolleginnen fragten mich warum ich keine Internetseite habe. Zumindest damit Menschen bzw. unsere Gleichgesinnten mich erreichen, kontaktieren, nachfragen könnten. Ursprünglich kam es so wieder ins Leben muss ich eingestehen. Mittlerweile habe ich so viel Interesse und Anfragen offen gesagt nicht erwartet. Denn ich bin fest der Meinung, dass die Literatur nicht für Jeden ist. Selbstverständlich spricht Literatur gewisse Eliten an, die aber nicht politische Elite sind, sondern die beim Lesen und Denken gewisse ästhetischen Ansprüche und Erwartungen haben. Sicher schreibe ich über den kleinen Mann und die Frau, aber über sie zu schreiben und für sie zu schreiben, das sind verschiedene Welten. Ich schreibe sehr gerne über Menschen auf der Straße, aber ich habe noch nie für Menschen auf der Straße geschrieben.

Mittlerweile habe ich so viele Texte und Material angesammelt, dass ich eigentlich gar nicht mehr schreiben brauche. Was ich im Laufe der Jahren geschrieben habe, würde etliche Jahre ausreichen um den Leser zu unterhalten. Dennoch schreibe ich hier und da gelegentlich über die aktuellen Entwicklungen oder Bücher, selbstverständlich auch über die Filme.

Wenn ich so zurückblicke und mich auch manchmal frage woher ich diese Kraft nehme, sehe ich immer das Gleiche. Die Kindheit, meine Kindheit hat meine Schreibentwicklung immer im Hintergrund mitgeprägt. Es gab in unserem Stadtteil ein Open-Air-Kino. Jeden Abend im Sommer wurden dort Spielfilme präsentiert. Daher kommen meine Filmrezensionen. Mein Vater las täglich fünf verschiedene Tageszeitungen. Ich las, als ich als Journalist tätig war, täglich 60 verschiedene Onlinezeitungen. Heute lese ich keine Zeitung mehr sondern nur noch Romane mit der Geschwindigkeit des Zeitungslesens. Daher kommen meine Buchrezensionen. Ich bin aber weder Blogger noch Rezensent, sondern Geschichtenschreiber, ab und zu auch Essayist. Solche Art der Beschäftigungen helfen mir meine Fantasiewelt und Denkhorizonte weiterzuentwickeln. Wie man Brot, Luft, Wasser, Essen braucht, brauche ich Bücher und Filme um gut und schön schreiben zu können.

Warum schreibe ich? Eine sehr gute Frage, mit dieser Antwort beschäftige ich mich seit Anfang 2018. Jeden Tag eine Seite, damit versuche ich diese Frage zu beantworten. Daraus wurden mittlerweile über 280 Seite vollgeschrieben. Ernsthaft beschäftige ich mich mit der Antwort warum ich überhaupt schreibe. Sie fragen warum ich auf meiner Blogseite schreibe. Wer auf die lange Antwort wartet, muss gedulden bis dieses Heft vom 2018 irgendwann als Buch veröffentlicht wird. Um es kurz zu fassen kann ich sagen, um glücklich zu sein und meine Tage zu verschönern. Das ist der Hauptgrund warum ich schreibe. Die Blogseite werde ich weiterhin zuerst so weitermachen wie bis jetzt. Mit der langsamen Entwicklung bin ich eigentlich sehr zufrieden.

– Wir danken Ihnen für das Gespräch.

22.07.2018

https://pirtukweje.wordpress.com/2018/08/31/interview-mit-dem-hamburger-schriftsteller-sueleyman-deveci/

 

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